| JUGEND THEATER WERKSTATT SPANDAU
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DIE JTW - EIN ORT FÜR KUNST UND
LEBEN
Schon seit 1987 machen Künstler und junge Menschen in der JTW Theater, Musik und Kunst. Jugendliche der ersten Jahre leiten heute selber Kurse. Projekte mit Grundschülern (10-13 J.), Oberschülern (13-16 J.) und Jugendlichen (16-27 J.) bereiten auf große, - generationsübergreifende (10-70 J.) Produktionen vor, die unter professionellen Bedingungen im Spandauer Falkenhagener Feld, in Berlin und anderen Städten gezeigt werden. So fördert die JTW einerseits die individuelle Entwicklung junger Menschen durch kulturelle Bildung und praktische Arbeits- und Lebenserfahrung in den Projekten, und andererseits gleichzeitig das Gemeinwesen durch den Einfluss der Arbeit auf die Stadtteilkultur und durch die Propagierung einer alternativen und gemeinschaftlichen LebensArt. Die JTW wird deshalb vom Bezirksamt Spandau gefördert. Sie bezahlt davon 2 Teilzeitstellen, sowie die allgemeinen Büro- und Technikkosten. Kurse und Projekte werden daneben eigenständig finanziert. Das geschieht entweder in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie der VHS Spandau, Berliner Schulen, dem Spandauer Jugendbüro oder den Berliner Festspielen oder aber es werden Förderanträge gestellt beim Fonds Soziokultur, dem Fonds Darstellende Künste oder der Jugend- und Familienstiftung. Aber auch Sponsoren wie Siemens oder Privatpersonen fördern einzelne Projekte. So ist es uns gelungen sehr gute Künstler in der JTW zu beschäftigen, und das wiederum motiviert viele junge Menschen zu ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit als Praktikanten und Projektassistenten. Kraftquelle für die alltägliche Basisarbeit sind die großen Projekte, die uns durch die Zusammenarbeit mit externen Künstlern und Kooperationspartnern oder ausgezeichnet mit überregionaler Anerkennung, mit dem Rest der Welt verbinden. Beispiele dafür findet man unter dem Stichwort Produktionen: Peer Gynt (2001), Synchrongesänge (2002), Nachtasyl (2004), Karamasow (2006) . Kunst und Bildung machen neugierig und aktiv und sie integrieren Menschen durch das Be-Greifen der Verhältnisse; sie sind notwendige Gegengifte zu einer Tendenz der totalen Ökonomisierung, Separierung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. |
KULTURELLE BILDUNG? Carlos Manuel | Theater der Zeit 12/06
![]() Aus dem JTW-Antrag auf Förderung durch das Bezirksamt Spandau,
Fassung vom 16.11.2007
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